Wissenswertes über Kokosmehl

Die Kokospalme wird reichlich bei der Verarbeitung genutzt. Sei es zur Pflege von Haar und Körper, in der Tierpflege. Ein Talent sondergleichen. In der Küche und für die Gesundheit wird die Frucht der Kokosnuss genutzt. Wie der Name verrät, wird Kokosmehl aus frisch geernteten und reifen Kokosnüssen gewonnen. Das weiße Fleisch der Frucht wird getrocknet, anschließend ein großer Teil Öl entzogen. Die Kokosflocken enthalten sehr viel Fett, das Mehl dagegen nach der Verarbeitung nur noch ein Viertel. Aus dem trockenen Fleisch der Kokosnuss wird feines Mehl gemahlen, das seine weiße Farbe beibehält. Es wird ohne Konservierungsstoffe oder andere Hilfsmittel hergestellt, also reine Natur. Das Kokosmehl enthält keine Gluten, daher für Menschen mit Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) eine gute Alternative zu anderen Mehlsorten, die aus Getreide bestehen. Kokosmehl ist sehr fettarm, enthält wenig Kohlenhydrate und ist ergiebig an Ballaststoffen.

Kokosmehl für die Gesundheit

100 g Kokosmehl enthalten nur 8 g von dem Fett, das hauptsächlich aus gesättigten Fettsäuren besteht. Der Körper speichert dieses Fett nicht, sondern setzt es in Energie um und beeinflusst positiv den Fettstoffwechsel. Zudem ist das Eiweiß in dem Kokosmehl frei von Gluten und enthält alle acht essenziellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann, und ist damit recht wertvoll.

Im Kokosmehl befindet sich keine Phytinsäure, dass in Hülsenfrüchte und Getreide enthalten ist. Diese Säure bindet wichtige Mineralstoffe, wie Kalium, Natrium, Calzium und Eisen, sodass der Körper diese nicht mehr aufnehmen kann. Die Fettsäuren im Kokosmehl fördern die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen, die in der Nahrung enthalten sind. Ebenso sorgt Kokosmehl für eine gute Verdauung durch die Reichhaltigkeit an Ballaststoffe. Die Tagesdosis an Ballaststoffe (30 bis 50 g) wird über die normale Ernährung kaum erreicht. Mit 100 g Kokosmehl am Tag werden bereits 38 g aufgenommen.

Kokosmehl in der Küche

Es sind einige Verwendungsmöglichkeiten mit Kokosmehl vorhanden. Zum Backen kann Kokosmehl durch ein Drittel von einem anderen Mehl ersetzt werden, damit der Teig aufgehen kann. Das Mehl bietet sich sehr gut zur Zubereitung von Süßspeisen an, da Kokos-Mehl einen leichten süßen Geschmack besitzt. Zucker kann dadurch in den Speisen reduziert werden. Das Mehl eignet sich sehr gut zum Binden von Soßen und Suppen. Sollte das Mehl nicht zum Kochen oder Backen verwendet werden, kann es in Joghurts, Müslis oder Shakes eingerührt werden.
Zum Beispiel:

  • als Getränk mit Ballaststoffen: Einen halben Esslöffel in einem Glas Saft, Wasser, Schokoladenmilch, Kaffee, Tee oder Smoothie verrühren.
  • als Streu: Einen halben Esslöffel in Joghurts, Haferflocken, Soßen, Dessert, Müsli oder über eine beliebige Mahlzeit streuen.

Durch den festen Bestandteil zum Binden können mit Kokosmehl sehr gut Fleisch, Gemüse, Tofu und Fisch paniert werden.
Kokosmehl kann im Kühlschrank fast ein Jahr gelagert werden!

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