Probleme mit Schwindel

Viele kenne das, alles dreht sich und der Boden fängt an sich zu bewegen, der Gleichgewichtssinn lässt nach und im Kopf fühlt es sich an, als wären Hummeln darin unterwegs. Schwindel Gefühle sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden und wenn sie immer wieder kommen, sollte besser ein Arzt konsultiert werden.

Schwindel wird von jedem der ihn hat, meistens anders wahrgenommen, wenn die Umgebung anfängt sich zu bewegen, nennt man das Drehschwindel. Scheint sich Boden eher hin und her zu bewegen, ist es ein Schwank Schwindelgefühl und passiert es zum Beispiel, in einem Fahrstuhl, wird es Liftschwindel genannt.

Der Schwindel kündigt sich vielfach auch nicht an, sondern er kommt wie ein Anfall oder es ist der Fall, dass er dauerhaft bleibt, dann ist die Person benommen und kann sich nicht senkrecht auf den Beinen halten. Schwindel kann selten, aber auch häufig auftreten und das ist schon ein Warnsignal, denn Schwindel hat immer etwas mit dem menschlichen Gehirn zu tun.

Welche Symptome treten auf?

Es gibt bestimmte Erkrankungen, welche den Schwindel auslösen können, dazu gehören Alters Demenz, Migräne und auch Multiple Sklerose. Bei Diabetes treten auch häufig Schwindelanfälle auf, doch bei Erkrankungen der Augen oder einer Augenmuskellähmung ist Schwindel nichts Außergewöhnliches.

Schwindel kann aber auch ganz woanders herkommen, nämlich wenn er stressbedingt ist oder die Person häufig unter Angstzuständen leidet. Platzangst oder Angst vor großer Höhe sind ebenfalls als Auslöser bekannt.

Zuletzt kommt noch der Genuss von Alkohol oder Drogen ins Spiel, die einen akuten Schwindelanfall auslösen können. Der Grund dafür liegt im Kleinhirn, denn es entsteht eine vorübergehende Lähmung in der zentralen Gleichgewichtssteuerung.

Wegen Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen gibt es die meisten Patienten beim Arzt oder Heilpraktiker, denn oftmals kommen noch unangenehme Begleiterscheinungen dazu, die einen Arztbesuch nötig machen. Es sind in der Regel, Übelkeit und Erbrechen, Herzklopfen und starke Angstgefühle. Sind Menschen von mehreren Symptomen gleichzeitig betroffen, sprechen Ärzte von einem Schwindelsyndrom. Treten häufiger Schwindelanfälle auf, ist der erste Ansprechpartner das zentrale Nervensystem. Das Gehirn muss täglich eine Vielzahl von verschiedenen Reizen koordinieren, das fängt beim Gleichgewichtsorgan an und hört bei den Augen auf. Sollte sich nun ein Schwindel einstellen, kann das von Tabletten oder einem Alkoholmissbrauch kommen, kann aber auch seine Ursachen im Gleichgewichtsapparat haben. Ist das nicht der Fall, gibt es noch andere Möglichkeiten, den auch einen Ursprung in Organen oder Funktionsbereichen ist nicht unbedingt auszuschließen. Kommt der Schwindel eventuell beim morgendlichen Aufstehen, kann das an einem zu niedrigen Blutdruck liegen oder auch einer Wetterfühligkeit. Es kann sein, dass der Schwindel auch an einem Verkalkungsprozess, Epilepsie oder einer Kopfverletzung schuld ist.

Schwindel im Alter

Je älter eine Person wird, desto häufiger kommt es vor, dass sich Schwindelanfälle mehren. Bei denjenigen die über 75 Jahre alt sind, sind es Studien zufolge ca. 40 bis 50 Prozent, die unter extremen Schwindelanfällen leiden. Hier sind es altersbedingte Faktoren, die dazu führen oder ihn begünstigen. Auslöser kann eine beginnende Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, oder auch eine Durchblutungsstörung sein. Es sind in der Regel, die Ohren und das Gehirn, die betroffen sind.

Es wird häufig diskutiert, ob es nicht auch möglich ist, dass manche Ernährungsform schuld ist an dem altersbedingten Schwindel, Ärzte sind der Meinung, dass besonders Elektrolyte eine Rolle spielen können. Hierbei handelt sich insbesondere um Kochsalz, Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphate.

Die Therapie

Wenn Schwindel lange anhält und öfters wiederkehrt, ist es unumgänglich, einen Arzt hinzuzuziehen, der Hausarzt wird in der Regel eine Überweisung zu einem Hals- Nasen- Ohren Arzt ausstellen oder einen Neurologen sowie einen Kardiologen vorschlagen. Sind Medikamente nötig wird dieser nach einer vollständigen Anamnese die Richtigen verschreiben. Bei verschiedenen Schwindel Sorten zeigen aber auch Lagerungsübungen gute Erfolge. Nach Absprache können es aber auch durchaus alternative Methoden sein, die vorgeschlagen werden könnten.
Bei chronischen Schwindelanfällen hat die Alternativ Medizin gute Erfolge erzielt, hierbei ist Akkupunktur hervor zu heben. Joga, Meditation, Bachblüten oder eine progressive Muskelentspannung haben ebenfalls für Linderung gesorgt. Bei einem stressbedingten Schwindel kann es auch Akupressur sein oder das Autogene Training, dass Patienten gute Heilungschancen brachte.

Tumor oder Virusinfektion

Kommt ein Schwindel plötzlich und ist mit einer massiven Übelkeit verbunden, kann es durchaus sein, dass das Gleichgewichtsorgan ausgefallen ist, das kann bei einer Virusinfektion der Fall sein oder es kann eine Durchblutungsstörung vorliegen.

Ist das der Fall, muss ein Patient schnellst möglich in ein Krankenhaus eingewiesen werden, wenn es demjenigen sehr schlecht geht. Wird auch hier nicht die Ursache gefunden, ist es an der Zeit einen Neurologen dazu zu ziehen. Es kann sich dann durchaus um einen Tumor, eine Entzündung im Gehirn oder einen Hirnstamminfarkt handeln.

Bei ca. 15 bis 20 Prozent der Menschen, die über diese Symptome klagen, findet der Arzt keinen körperlichen Grund. In erster Linie handelt es sich hierbei um eine Art Benommenheit die in Schwindel über geht und die auch bei ganz jungen Menschen durchaus auftreten kann. Es kommt häufig vor, wenn diese Person im Auto sitzt oder sich großen Menschenansammlungen gegenüber sieht. Hier steht dann als Erstes eine Verhaltenstherapie im Vordergrund oder in schweren Fällen ein Antidepressiva.

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