Männergesundheit

Es braucht wohl niemand besonders darauf hingewiesen zu werden, dass der Männerkörper und auch die männliche Psyche sich vom weiblichen Körper und dessen Psyche unterscheidet. Nur war es bisher so, dass die Fragen rund um die Gesundheit des Mannes irgendwie immer ins Hintertreffen gerieten. Männer sprachen und sprechen heute noch immer nicht gerne darüber, wenn sie krank werden oder unter anderen physischen wie psychischen Problemen leiden.

Männer

Stärke zeigen und Mut zur Schwäche haben

Auch heute noch ist es in der Erziehung von kleinen Jungen üblich, diesen andere Werte zu vermitteln, als man Mädchen vermittelt. Sie werden dazu angehalten nicht weinerlich zu sein, immer stark sein zu müssen und sich bei Wunden und Verletzungen nicht so anzustellen. Wobei nicht alle Eltern in der Erziehung so reagieren, was dann für die spätere Entwicklung zum Mann sehr vorteilhaft und wichtig ist. Männer dürfen und sollten durchaus zu ihren Gefühlen und auch zu ihren körperlichen Beschwerden stehen und stehen dürfen. Nicht selten kommt es bei Männern daher zu dem Burn out Syndrom, weil sie sich im Job und in der Familie völlig verausgaben und dann auch nicht dazu stehen, dass sie ausgebrannt und leer sind. In dem Moment sind hier die Weichen für einen fatalen Teufelskreis gestellt. Im Job läuft nun etliches schief oder es müssen Überstunden gemacht werden, was zur totalen Erschöpfung führt, dann fordert die Familie noch ihr Recht und schließlich sollen auch noch die ehelichen Pflichten auf sexueller Ebene erfüllt werden. Nicht selten tauchen dann Potenzprobleme auf, diese schlagen dann ebenfalls auf die Psyche, der Mann hält sich für nicht mehr leistungsfähig und der Super-GAU ist quasi vorprogrammiert. Wenn hier nun ein verständnisvoller Partner und ein guter Arzt fehlen, dann kann es soweit kommen, dass der Mann einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder eine andere schwerwiegende Erkrankung erleidet und das die Potenzprobleme nachher noch so umfangreich sind, dass sie so gut wie gar nicht mehr in den Griff zu bekommen sind. Hier sollte der Mann umdenken! Tauchen Probleme dieser Art auf, so ist der erste Ansprechpartner immer der eigene Partner, zumindest sollte er es sein, oder auch ein guter und verständnisvoller Arzt. Nicht selten wird in diesem Zusammenhang vom „Männerarzt“ gesprochen.

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