Lebensmittel mit Eisen

Wer sich besonders abgeschlagen, dauernd müde und lustlos fühlt, dazu noch eine Blässe hat, die dringend eines Sonnenbads bedarf, hat vielleicht einen Eisenmangel. Mit der richtigen Ernährung ist das Problem schnell in den Griff zu bekommen, denn der Körper kann kein Eisen bilden und die Legende von Spinat bringt viel Eisen, ist schon lange widerlegt. In der heutigen Zeit trifft es vor allen Dingen die Veganer und Vegetarier, die unter Eisenmangel zu leiden haben, denn viel Eisen gibt es nun mal im Fleisch.

Resultat von zu wenig Eisen sind spröde Haut, Müdigkeit und ein ständiges Schwächegefühl. Eisenmangel wird verursacht, weil sich zu wenig Hämoglobin in den roten Blutkörperchen befindet, zur Folge hat das, dass kein oder zu wenig Sauerstoff transportiert wird. Werden alle Reserven so verbraucht, kann es sogar zu einer Blutarmut oder im Ärztedeutsch zu einer Anämie kommen. Die ist dann nur noch mit Medikamenten zu stoppen, aber nicht lebensgefährlich.

Eisen

Lebensmittel mit viel Eisen

Wer es sich ganz einfach machen will, was aber absolut erlaubt ist, ist sich einen kleinen Vorrat an Eisentabletten anzulegen. Diejenigen, die ihren Eisenanteil lieber durch das Essen aufnehmen wollen, sollten sich Gedanken über ihren Speiseplan machen, denn mit einigen Lebensmitteln kann schnell Eisen gebildet werden.

Der Körper hat einen Bedarf an Eisen von ca. 1 bis 2 Milligramm pro Tag und das kann mit einer ausgewogenen und klugen Ernährung aufgenommen werden. Vitamin C spielt bei der Eisenaufnahme eine große Rolle, das kann erreicht werden, wenn viele Säfte oder Lebensmittel mit viel Vitamin C zu sich genommen werden. Es hilft jedoch auch, wenn das Essen regelmäßig mit Zitrone beträufelt wird, damit wird Eisenmangel gezielt bekämpft.

Folgende Lebensmittel sind garantierte Lieferanten von Eisen:

  • Mohn
  • Hirse
  • Sesam
  • Prinzessbohnen
  • Amarant
  • Getrocknete Aprikosen
  • Weizenkleie
  • Hafer
  • Leinsamen
  • Steinpilze
  • Zuckerrübensirup
  • Brokkoli
  • Gekochte Linsen
  • Kichererbsen
  • Knäckebrot

Es gibt aber auch Lebensmittel die eine Eisenaufnahme hemmen können, wenn diese nun gleichzeitig mit den eisenhaltigen Lebensmitteln aufgenommen werden, nutzt die ganze Mühe überhaupt nichts.

Eisenhemmer sind unter anderen, das Tannin, das befindet sich in schwarzem Tee, Kaffee und Rotwein. Des Weiteren gibt es noch die Phytate, die sind in Nüssen und Kleine zu finden. Oxalsäure nimmt man mit Spinat oder Rhabarber auf und Phosphat befindet sich Cola und Limonaden. Weiterhin sollten diejenigen die über Eisenmangel klagen auf fertige Produkte verzichten, die viele Zusatzstoffe haben.

Was ist mit Spinat?

Spinat galt Jahrzehnte als der Eisenlieferant schlechthin, doch diese Annahme wurde schon vor einiger Zeit wiederlegt. Im Spinat ist zwar einiges an Eisen zu finden, aber nicht in den Mengen, wie es lange angenommen wurde. Pro 100 Gramm ergibt Spinat nur einen Wert von etwa 4,1 Milligramm Eisen und das ist nun wirklich nicht übermäßig viel.

Die Eisenlieferanten sind Linsen, egal ob Rote, Braune oder Grüne. Wer an Eisenmangel leidet, sollte möglichst viele davon essen, doch auch andere Lebensmittel wie beispielsweise, weiße Bohnen oder Sojabohnen sind überaus geeignet.

Haferflocken sind ebenfalls ein guter Eisenlieferant, doch auch Weizen, Roggen, Gerste und Grünkern stehen ihm in nichts nach.
Noch mehr Lebensmittel die viel Eisen enthalten!

Leider gibt es frische Pfifferlinge das ganze Jahr über, denn auch sie stehen ganz oben auf der Liste der Eisenlieferanten. 100 Gramm enthalten immerhin schon 6,5 Milligramm Eisen, doch auch die getrockneten sind nicht ohne, denn bei ihnen steigt der Wert sogar auf 17,2 Milligramm in 100 Gramm.

Allerdings gibt es diese guten Werte nur bei Pfifferlingen, andere Pilzsorten sehen in puncto Eisen eher blass dagegen aus. Schwarzwurzel ist das Gemüse, wenn es um genug Eisen geht. Sie sollten aber nicht aus der Dose oder dem Glas kommen, sondern schon frisch auf den Tisch finden. Pro 100 Gramm können sie mit einer Menge von 3,3 Milligramm aufwarten.

Das haben viele wohl nicht erwartet, aber auch das Roggenvollkornbrot, kann sich einreihen, wenn es um Eisen geht. Nur eine Scheibe davon kann zu mehr Eisen im Körper beitragen. 100 Gramm haben immerhin 3,3 Milligramm Eisen in sich.

Wenn es ums Eisen in Lebensmitteln geht denken viel gleich an Fleisch, das ist nicht ganz richtig, natürlich findet sich eine ganze Menge von Eisen darin, aber auch das Geflügel sollte dabei nicht vergessen werden. Eine Brathähnchenkeule hat immerhin 2 Milligramm Eisen. Wer noch mehr Eisen will, sollte es mit Leber versuchen. Hier enthalten 100 Gramm sogar die enorme Menge von 9,2 Milligramm Eisen. Übrigens: Auch in Ente, Gans und einem jungen Truthahn ist jede Menge von Eisen zu finden.

Fleisch gilt immer noch als der beste Eisenlieferant und das ist auch richtig, denn der menschliche Körper kann das Eisen aus dem Fleisch nun einmal am besten verwerten und einen gewissen Teil auch speichern. Innereien haben dabei einen noch höheren Anteil, sind aber nicht so beliebt und schon gar nicht, wenn sie öfter auf den Tisch kommen sollen. Man sollte sie eigentlich auch gar nicht oft essen, denn möglicherweise haben sie Schadstoffe in sich.

Wer gerne Meeresfrüchte zu sich nimmt, hat Glück gehabt, denn Austern, Miesmuscheln, Tiefseegarnelen, Shrimps und Krabben haben auch einen großen Anteil an Eisen und mit ihrem Genuss, landen sie direkt in den Körper.

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