Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in

Unterstuetzen

Was ist das für ein Beruf?

Die helfenden Hände der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in sind für die Unterstützung der eximierten Pflegefachkräfte zuständig. Es wird bei der Versorgung und auch der Pflege der Patienten mitgewirkt. Darüber hinaus ist es die Aufgabe der Helfer auf den Stationen für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen. Die Hygiene steht im Gesundheitswesen an oberster Stelle. Oftmals wird diese Hilfe in Krankenhäuser, Gesundheitszentren und auch Altenwohnheime benötigt. In Behindertenwohnheime und ambulanten Pflegeeinrichtungen sind die Mitarbeiter auch gefragt.

Persönliche Anforderungen im Beruf

KoerperpflegeMan muss bei der Ausübung des Berufes in der Lage sein Schichtarbeiten auszuführen und auch zuverlässig sowie verantwortungsbewusst Menschen zu betreuen. Es darf keine Scheu vor Menschen oder deren Probleme bestehen. Der tägliche Umgang und auch der Wunsch für Patienten da zu sein muss gewollt sein. Auch vor Blut und Körperausscheidungen darf keine Abneigung bestehen, denn dies kann jeden Tag zum Alltag gehören. Als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in ist eine starke Persönlichkeit gefragt, die auch mit dem Sterben und Verlusten klar kommt. Die einzelnen Patienten können ehr unterschiedlich sein und auch die verschiedensten Geschichten mitbringen, auf die man einfühlsam eingehen muss.

Voraussetzungen für den Beruf / Ausbildung / Studium

Ein Hauptschulabschluss wird als Zugangsvoraussetzung zum Erlernen des Berufes gefordert. Es werden aber auch Teilnehmer aufgenommen, die bereits eine gleichwertig abgeschossene Ausbildung oder einen anerkannten Schulabschluss haben. Oftmals wird eine weitere praktische Erfahrung gefordert, die man in einem Praktikum oder sozialen Jahr erhalten kann. Es wird aber auch die gesundheitliche Eignung vorausgesetzt, ohne die man keinen Beruf im Gesundheitswesen ausüben darf. Bei Jugendlichen unter einem Alter von 18 Jahren wird zusätzlich ein ärztliches Attest angefordert.

Die Ausbildung

StationDie eigentliche Ausbildung wird in einem theoretischen und auch praktischen Unterrichtsabschnitt vermittelt. Man besucht dafür eine der entsprechenden Bildungseinrichtungen. Die Dauer der Ausbildung beträgt ein bis zwei Jahre in Vollzeit. In den einzelnen Bundesländern können auch Unterschiede vorkommen. Die Ausbildung wird nicht in jeder Stadt angeboten, somit sind die Auszubildenden möglicherweise auf eine tägliche Anreise angewiesen. Die Vergütung wird je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Es ist eine Verkürzung und auch eine Verlängerung der Ausbildungsdauer möglich und in den Prüfungsordnungen der Bundesländer geregelt. Die fachpraktischen Ausbildungsteile werden als Praktikum in Krankenhäuser oder Kliniken, aber auch in anderen Pflegeheime und Einrichtungen absolviert. Mit Bestehen der Abschlussprüfung aus drei Teilen, einem schriftlichen, einem mündlichen sowie einem praktischen Teil, bekommt man sein Abschlusszeugnis und die Zuweisung der anerkannten staatlichen Berufsbezeichnung.

Die Qualifizierung

Es gibt die Möglichkeit sich als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in weiter zu spezialisieren. Insbesondere Tätigkeiten als Kinderpflegehilfe oder als Hilfe für Menschen mit Behinderung werden sehr häufig angestrebt. Aber auch für das Gebiet der Altenpflegehilfe kann eine zusätzliche Qualifizierung erfolgen. Nach der Ausbildung muss man sich als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in entscheiden eine bestimmte Fachrichtung einzuschlagen. Dies ist auch maßgeblich für den weiteren täglichen Arbeitsort.

Einsatzorte

Den Arbeitsplatz haben Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in in Krankenhäusern, Facharztpraxen oder auch Pflegeheime. Die Arbeiten verrichten die Helfer in den Patientenzimmern der Krankenstationen oder den Behandlungszimmer der Praxen. Bei der Arbeit für ambulante Dienstleister werden die Krankenpflegehelfer/in in den privaten Haushalten der pflegebedürftigen Menschen vorgefunden. Es gibt aber auch Arbeiten die in Büroräumen absolvieren muss, dazu gehören die Dokumentationen der Pflegemaßnahmen.

Entwicklungsmöglichkeiten im Beruf

Heute bieten sich eine Menge Alternativen nach der Ausbildung an, um beruflich voranzukommen. Entweder findet man eine passende Stelle mit seiner gewünschten Fachrichtung und kann diese erfolgreich besetzen oder es können weitere Ausbildungswege eingeschlagen werden. Weiterbildungen sollten regelmäßig gemacht werden, um fachlich auf dem neusten Stand zu bleiben. Wenn man über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann ein weiterführendes Studium besucht werden. Auch den Wunsch sein eigener Chef zu sein kann man sich mit der Existenzgründung erfüllen.

Der Alltag des Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in

Ein üblicher Alltag fängt morgens mit dem Wecken und Versorgen der Patienten an. Im Krankenhaus handelt es sich kranke Menschen jeden Alters, in einem Altenpflegeheim sind es dann ältere meist kranke und pflegebedürftige Personen. Es gibt aber auch Jobs, bei denen man sich um pflegebedürftige Kinder zu kümmern hat. Jeder dieser Menschen wird durch die Helfer betreut und gepflegt. Dazu gehört die Wundversorgung und auch Grundpflege ebenso wie die Hilfe bei der Nahrungsaufnahme. Rund um die Uhr gibt es etwas zu tun für die Helfer, da die Pflegefachkräfte ständig Unterstützung benötigen. Bis zum Abend werden die Menschen betreut und gepflegt. Auch die Nachtschicht wird auf Trapp gehalten, da auch in der Nacht Hilfe geleistet werden muss.

(Bildquelle: Agentur für Arbeit)

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