Die Telemedizinische Assistentin

Assistentin

Eine telemedizinische Assistentin setzt moderne Informations- und Kommunikationstechniken in der medizinischen Verwaltung ein. Medizinische Verwaltungsaufgaben werden mit Hilfe einer speziellen Software bearbeitet. Sie wenden Abrechnungssysteme und Bürokommunikationsprogramme in Arztpraxen und Krankenhäusern an.

Wie sieht ihre Arbeit aus?

Die Arbeit besteht im einzelnen darin, dass sie die Patientendaten in eine digitale Form bringen und den Ärzten, in für sie speziellen, Netzwerken zur Verfügung stellen. Außerdem betreuen sie bei medizinischen Videokonferenzen die Datenübertragung.
Mit Hilfe elektronischer Systeme, werden Aufnahmen wie, zum Beispiel: Röntgenbilder bearbeitet. Sie markieren oder vergrößern Besonderheiten für den behandelnden Arzt. Sie archivieren und katalogisieren Bilddokumente für eine elektronische Datenbank.

Die Aufgaben im einzelnen

Eine Assistentin hat die Aufgabe digitale Patientenakten zu erstellen, außerdem muss sie die Patientendaten, dann in einer Datenbank speichern. Zu ihren Tätigkeiten gehört es auch, eine komplette elektronische Datenbank aufzubauen. Sie arbeitet überwiegend in einer Arzt- oder Zahnarztpraxis sowie in Krankenhäusern. In der Regel, sitzt sie an einem Bildschirm im Büro, aber auch im Bildarchiv ist sie zu finden.

Die Ausbildung

Um zu einer Ausbildung zugelassen zu werden, muss der Realschulabschluss, besser aber noch das Abitur, gemacht worden sein. Ausgebildet wird nicht in einem Betrieb, sondern nur an einer Berufsfachschule und das Ganze dauert zwei Jahre, eine Lehrzeitverkürzung ist hier nicht möglich.

In der Berufsfachschule

Es gibt hier praktischen und theoretischen Unterricht, seine Kenntnisse erwirbt man in den Fächern: Anatomie, Krankheitslehre, Funktionsdiagnostik, Pharmakologie und Projektmanagement. Außerdem bekommt man einen weitreichenden Unterricht in Psychologie. Des Weiteren wird Dokumentation, Multimediadatenbanken und Fachenglisch gelehrt. Die allgemeinbildenden Fächer sind, Deutsch, Sozialkunde, Ethik und Sport. Es werden auch Betriebspraktiken in Krankenhäusern und in einem Gesundheitsamt durchgeführt.

Wie hoch sind die Kosten dieser Ausbildung?

Die Ausbildung zu einer telemedizinischen-Assistentin wird nicht vergütet, da sie nur an einer schulischen Einrichtung stattfindet. Allerdings fallen Kosten für die Ausbildung an, und zwar, eine Aufnahme- und eine Prüfungsgebühr, die immer erhoben werden. Auch die Lernmittelkosten, wie zum Beispiel, für die Fachliteratur müssen selber getragen werden. Die Fahrtkosten oder die Unterbringung, wenn der Unterricht nicht am Wohnort stattfindet, müssen auch übernommen werden.

Die Voraussetzungen für eine Ausbildung

Eine telemedizinische Assistentin braucht eine große Sorgfaltspflicht (Patientendaten müssen fehlerfrei erstellt werden) und eine noch größere Verschwiegenheit, da es hier um den Datenschutz geht. Wichtig sind außerdem, gute Noten in dem Schulabgangszeugnis, in Biologie, eine sehr gute Benotung in dem Fach Deutsch (für eine einwandfreie Rechtschreibung und ein starkes Ausdrucksvermögen). Auch in Mathematik sollte die Bewerberin nicht ganz schlecht gewesen sein, da das erstellen von Statistiken, eine große Rolle bei der Ausbildung spielt.

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