Diabetes Typ 2

Die Diabetes oder auch Zuckerkrankheit genannt, gehört heute schon zu den Volkskrankheiten, eine immer bessere und damit auch gehaltvollere Nahrung führt dazu, dass die Menschen dicker werden. Dazu kommt noch, dass sich heute weniger im Job bewegt wird, unglaublich viele Menschen üben heute eine sitzende Tätigkeit vor dem Computer aus und sind somit anfällig für Zivilisationskrankheiten, worunter auch die Diabeteserkrankung fällt. Somit schließt sich der Kreis, viel Essen, fettiges Essen, Essen das reich an Kohlehydraten ist und dazu wenig Bewegung und schon ist man auf der Kandidatenliste für eine Diabeteserkrankung. Allerdings kommt noch eine genetische Veranlagung dazu, wenn also bereits Eltern oder Geschwister oder andere Verwandte an Diabetes leiden, ist das Risiko höher. Aber man kann selbst einiges tun, damit es nicht dazu kommt.

Vorbeugung – Anzeichen – Behandlung – Spätfolgen

Diabetes-Typ-2

Vorbeugen kann man einer Diabeteserkrankung des Typus II, in dem man auf seine Ernährung achtet, möglichst wenig Kohlehydrate, wenig Zucker, viel helles Fleisch oder Fisch und sehr viel Gemüse und auch Obst, hier allerdings auf die süßen Früchte eher verzichten. So ziemlich jede Krankenkasse bietet hier zu Kurse an, die zumindest zu einem Teil oder manchmal auch ganz von Kosten für den Versicherten befreit sind. Die nächste Maßnahme ist Bewegung, gerade wer eine überwiegend sitzende Tätigkeit ausübt, sollte hier möglichst einen Ausgleich schaffen. Das kann das allseits beliebte Walken sein, aber auch Rad fahren und schwimmen sind hier angesagt. Dabei sollte man mindestens ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche ansetzen, die dann auch schon eine Stunde dauern sollten. Wem das nicht zusagt, der darf natürlich auch ins Fitnessstudio gehen oder auch zu anderen sportlichen Betätigungen greifen, Hauptsache es macht Spaß und man bewegt sich.

Anzeichen einer Diabetes vom Typ 2 bleiben oftmals lange Zeit unerkannt und das ist das Fatale daran, denn dann kann es schon zu Folgeerkrankungen und Spätfolgen gekommen sein. Daher ist es wichtig, insbesondere wenn man zur Risikogruppe der Übergewichtigen und Bewegungsmuffel gehört, auf seinen Körper zu achten. Auch die ältere Generation 50 plus oder 60 plus sollte hier die Augen offen halten, wenn Dinge auftreten wie ständige körperliche Schwäche, häufiges Wasserlassen, übermäßiger Durst, Anfälligkeit für Infektionen und schlecht heilende Wunden. Dann wird es höchste Zeit den Arzt aufzusuchen und ihm von seinem Verdacht zu berichten.

Bei einem definitiv diagnostizierten Diabetes Typ II kann die Ernährungsumstellung, viel Bewegung und die Einnahme von Tabletten schon dafür sorgen, dass die Erkrankung sich ausschleicht oder zumindest gut in den Griff zu bekommen ist. Spätfolgen, man sollte es nicht glauben, aber eine mangelnde Errektionsfähigkeit beim Mann, kann eine Spätfolge von einer unerkannten Diabeteserkrankung sein. Genauso wie ein Herzinfarkt oder auch ein Schlaganfall, dazu kommen noch schwere Nierenschäden, die so weit gehen können, dass eine Dialyse und eine spätere Nierentransplantation erforderlich sind. Auch Schädigungen der Netzhaut bis hin zur Blindheit sind Spätfolgen von einer unerkannten und unbehandelten Diabeteserkrankung. Dabei hätte man das alles vermeiden können mit einem kleinen Urintest oder mit einem Blutzuckertest beim Arzt.

Es ist ferner zu beachten, dass eine Diabeteserkrankung des Typ 2 auch umschlagen kann in eine Erkrankung des Typ I, wobei in dem Falle dann regelmäßige Insulingaben erforderlich sind, sowie eine generelle Umstellung der Lebensweise.

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