Der Oralverkehr – Fellatio – Arten und Betrachtung

Lippen
Als Oralverkehr wird die sexuelle Stimulation mit einem oder mehreren Sexpartnern mit dem Mundbereich bezeichnet. Dazu gehören Lippen, Zunge und Zähne. Mittlerweile gibt es in der Umgangssprache viele unterschiedliche Begriffe für den Oralverkehr. So wird die Stimulation des Penis häufig als Blasen oder Blowjob bezeichnet. Die Stimulation der Vagina hingegen als Lecken. Im deutschen Raum wird der Oralverkehr auch häufig als „es französisch machen“ bezeichnet. An dem Punkt ist Vorsicht geboten, denn der englische Begriff „French Kiss“ ist der gewöhnliche Zungenkuss. Oralverkehr ist mehr ein Oberbegriff für 4 Sexualpraktiken, die mit dem Oralverkehr verbunden werden. Diese 4 Techniken sind Fellatio, Cunnilingus, die sogenannte Stellung 69 und Anilingus.

Medizinische Betrachtung des Oralverkehrs

Beim Oralverkehr können verschiedene Geschlechtskrankheiten übertragen werden. Dazu gehören Gonorrhoe, Syphilis, Hepatitis A und Hepatitis B. Auch HIV kann beim Oralverkehr übertragen werden, die Wahrscheinlichkeit dafür ist allerdings eher gering. Trotzdem wird empfohlen beim Oralverkehr kein Sperma aufzunehmen und auf den Cunnilingus, während der Regel der Frau, zu verzichten.

Oralverkehr in der Religion

Das Christentum hegt eine ausgeprägte Ablehnung gegenüber dem Oralverkehr, denn nach der Überzeugung einiger Christen, sollte Sex nur zur Fortpflanzung dienen. Der Islam und das Judentum hingegen lehnen den Oralverkehr nicht ab und wird ausnahmslos geduldet. In einigen, vorwiegend christlichen Ländern, war der Oralverkehr lange Zeit verboten. Mittlerweile ist der Oralverkehr aber fast überall erlaubt.

Arten und Stellungen:

Der Fellatio: Bedeutung und Umsetzung

Fellatio ist der Fachausdruck für die sexuelle Stimulation des männlichen Geschlechtsorgans mithilfe des Mundes. Oder einfacher in der Umgangssprache das Blasen bzw. der Blowjob. Beim Fellatio hat Mann oder Frau viele Optionen bei der Ausführung. Das Wichtigste dabei ist Abwechslung und nicht die ganze Zeit im selben Schema fortzufahren. Auch der Einsatz der Hände ist dabei erlaubt bzw. erwünscht. Beginnen kann man zum Beispiel mit dem Züngeln an der Eichel. Man sollte vor allem die empfindlichsten Teile des männlichen Geschlechtsorgans nicht vernachlässigen. Diese sind unter anderem die Spitze der Eichel und das Eichelbändchen. Man sollte auch auf die Reaktionen des Partners achten, denn jeder Mensch reagiert anders.

Der Cunnilingus

Der Cunnilingus ist die sexuelle Stimulation der weiblichen außen liegenden Geschlechtsorgane mithilfe des Mundes. In der Umgangssprache wird dies häufig als Lecken bezeichnet. Beim Cunnilingus ist ebenfalls die Abwechslung sehr entscheidend. Auch hier sollte man auf den Partner achten, an Geräuschen und Körperreaktionen kann man häufig erkennen was besonders gefällt oder missfällt. Zu Beginn sollte man aber auch die angrenzenden Körperteile nicht vergessen, denn Frauen sind hier auch sehr empfindlich und diese zu stimulieren kann die Erregung zu beginn steigern. Bei Frauen ist der Aufbau von Hormonen wichtig, deswegen wäre es nicht förderlich, bei einer nicht erregten Frau sofort an der Vagina zu beginnen.

Die Stellung 69

Die Stellung 69 ist bis heute eine der beliebtesten Sexstellungen überhaupt und ist unter anderem auch im Kamasutra zu finden. Bei der Stellung 69 befriedigen sich zwei Sexpartner gleichzeitig oral. Daraus ergab sich auch die Namensgebung, es ist nicht die 69. Stellung, sondern die Zahlenkombination 69 spiegelt die Liegeposition wieder. Es gibt 2 unterschiedliche Arten, wie man in dieser Stellung liegen kann. Man kann übereinander liegen oder nebeneinander. Wenn man übereinander liegt, ist die bequemere Position die obere, da so mehr Kontrolle vorhanden ist und man sich gegebenenfalls ein bisschen umpositionieren kann, was unten fast gar nicht möglich ist.

Der Annilingus

Der Annilingus ist die sexuelle Stimulation des Afters mit dem Mundbereich. Dieser kann ebenfalls als Lecken bezeichnet werden. Gerade beim Annilingus ist eine erhöhte Körperhygiene wichtig, denn man möchte schließlich nicht, dass ein Ekelgefühl beim Partner aufkommt.

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