Der Beruf des Sozialversicherungsfachangestellten der landwirtschaftlichen Sozialversicherung

Er ist der erste Ansprechpartner für die versicherten Landwirte, wenn es um Fragen zu Kranken-, Pflege-, Unfall- oder Rentenversicherung geht. Mit ihm werden Beiträge und Ansprüche festgelegt und er informiert über eine finanzielle Absicherung im Alter, Krankheits- oder Pflegefall.

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Möchte man sich für diesen Beruf bewerben!

Bei einer Bewerbung sollten gute Schulkenntnisse in den Fächern Mathematik, Deutsch und einiges EDV Wissen vorhanden sein. Die Ausbildung findet in einem Ausbildungsbetrieb einer landwirtschaftlichen Sozialversicherung und in der Berufsschule statt. Eine sorgfältige Arbeit ist Voraussetzung, wenn unter Anleitung und Aufsicht des Ausbilders gearbeitet wird. Es geht darum, dass telefonische Termine abgesprochen oder Formulare am Computer ausgefüllt werden müssen. Auch persönliche Gespräche mit den Landwirten gehören zu den Aufgaben eines Sozialversicherungsfachangestellten bei einer landwirtschaftlichen Sozialversicherung. Einiges Geschick bei dem Umgang mit Menschen sollte mitgebracht werden.

Während der Ausbildung

BeratungsgespraechDie Ausbildung dauert drei Jahre, kann aber in einigen Fällen auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Die Ausbildung in einem Betrieb, umfasst in den ersten beiden Jahren, dass Arbeits- und Dienstrecht, dass Personalwesen und es geht um die Beiträge der Versicherten und Beschäftigten, sowie um die der Mitglieder. Im dritten Lehrjahr werden bereits erworbene Kenntnisse vertieft und Themen wie Leistungen für eine landwirtschaftliche Unfallversicherung, Leistungen für Landwirte im Alter und die Regelung für Landwirte bei der Krankenversicherung. Der Unterricht an einer Berufsschule findet zweimal in der Woche statt. Während der gesamten Ausbildungszeit muss der Schüler zum Sozialversicherungsfachangestellten der Fachrichtung Landwirtschaft, Leistungsnachweise erbringen.

Bezahlung während der Ausbildung

Die Ausbildungsvergütung beträgt im ersten Jahr 717 Euro, im zweiten Jahr sind es 776 Euro und im letzten Jahr dann 835 Euro. Kosten sind zu tragen für Fachliteratur, die an der Berufsschule gewünscht wird, für Fahrtkosten und gegebenenfalls für die Unterbringung am Ort der Ausbildung.

Die Abschlussprüfung

Die Prüfung besteht sowohl aus einem Praktischem, wie aus einem mündlichen Teil. Geprüft werden schriftlich die Themen: Versicherung und Finanzierung, des weiteren wird nach den Leistungen der landwirtschaftlichen Sozialversicherung gefragt und die letzten Prüfungsfächer sind Wirtschaft und Sozialkunde.

Die mündliche Prüfung besteht aus einem Gespräch von 30 Minuten und handelt von beruflichen Vorgängen und Problemstellungen und ihre Lösungen. Sollte es während der Ausbildung zu einem Auslandsaufenthalt kommen, was vorher in dem Ausbildungsvertrag festgelegt werden muss, kann der Prüfling zu diesen Lernabschnitten eine Dokumentation und Erläuterungen abgeben. Nach einer bestandenen Prüfung kann man sich bei einer gesetzlichen Krankenkasse, der Rentenversicherung und anderen sozialen Versicherungsträgern bewerben.

Die Arbeit im öffentlichen Dienst

Zu den wichtigsten Tätigkeiten eines Sozialversicherungsfachangestellten einer landwirtschaftlichen Sozialversicherung gehören, dass berechnen der Beiträge, sowie eine Beratung der Versicherten über die Höhe ihrer Ansprüche. Sie arbeiten eng mit Ärzten und Krankenhäusern sowie mit Reha- und Pflegeeinrichtungen, Apotheken und mit den Pflegediensten zusammen. Zu ihren Kompetenzen gehören weiterhin, dass Überprüfen von Versicherungsverhältnissen, Beiträge berechnen, einziehen und überwachen, Leistungsansprüche bei einem Unfall oder einer Berufskrankheit feststellen, Ansprüche auf eine Rentenzahlung überprüfen und Pflegeberatungen durchzuführen.

Um Weiterkommen zu können.

Wer beruflich noch etwas besser dastehen möchte, kann eine Weiterbildung zum Betriebswirt oder zu einem Fachwirt anstreben. Zu dem Arbeitsverhalten eines Sozialversicherungsfachangestellten einer landwirtschaftlichen Sozialversicherung gehören unter anderem, Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit und eine selbstständige Arbeitsweise. Außerdem sind natürlich gute Umgangsformen eine große Voraussetzung. Seine Kompetenzen liegen in der Auftragsbearbeitung, der Kundenberatung und zu Fragen rund um die landwirtschaftliche Sozialversicherung. Die Tätigkeit hat ihren Schwerpunkt in der Büro- und Verwaltungsarbeit, im Personalwesen und im Sozialversicherungsrecht.

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